Wärmepumpe heizt Einfamilienhaus seit 15 Jahren zuverlässig
Familie Schlüter
Stefan Schlüter hat seine persönliche Wärmewende schon vor 15 Jahren vollzogen: Seitdem beheizt er sein Haus mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe von Daikin. Er war 2008 seiner Zeit weit voraus und freut sich heute, damals schon auf die Heiztechnik der Zukunft gesetzt zu haben.
Das 1912 gebaute Zechenhaus in Gelsenkirchen, in dem Stefan Schlüter bereits sein ganzes Leben wohnt, wurde bis zum Einbau der Wärmepumpe noch mit einer alten Koksheizung beheizt. „Alle zehn Stunden mussten wir die Kohle ins Feuer schaufeln. Im Jahr 2008 hat sie dann ihren Dienst aufgegeben“, berichtet Stefan Schlüter. „Wir haben uns daraufhin für den Einbau einer damals in Deutschland noch wenig bekannten Technologie zum Heizen von Einfamilienhäusern entschieden: eine Luft-Wasser-Wärmepumpe. Heute ist die Wärmepumpe in aller Munde und ich würde immer wieder eine Wärmepumpe installieren lassen, denn sie heizt zuverlässig auch bei sehr kalten Temperaturen.“ Bereits im ersten Winter 2008/2009 konnte sie ihre Leistung beweisen: „So viel Schnee wie in diesem Winter hatten wir lange nicht in Gelsenkirchen. Trotz des vielen Schnees heizte die Wärmepumpe wunderbar und auch die Stromkosten waren erfreulich niedrig“, erinnert sich der Hauseigentümer.
Einfacher Heizungstausch
Der damalige Einbau der Wärmepumpe war innerhalb von zwei Tagen erledigt. Die alte Anlage wurde demontiert und entsorgt, die Elektrik erneuert und die bestehenden Leitungen im Keller wurden isoliert. Danach konnte die Wärmepumpe an das bestehende Wärmeverteilsystem angeschlossen werden. Beheizt wird das Haus mit 100 m2 Wohnfläche weiterhin über die bereits vorhandenen Stahl-Heizkörper mit einer Vorlauftemperatur von
maximal 48 °C. Im ehemaligen Kohlekeller wurde die Wärmepumpen-Inneneinheit installiert. Sie besteht aus einer wandhängenden, kompakten Hydrobox und einem 200 Liter Speicher für die Brauchwasseraufbereitung.
Nach dem Einbau der Wärmepumpe hat Stefan Schlüter den Spitzboden mit Steinwolle dämmen lassen. „Nachdem die Verbrauchswerte der Wärmepumpe konstant sehr gering waren, habe ich mich dann dagegen entschieden, das Haus noch weiter energetisch zu sanieren“, erläutert er.
Leise, zuverlässig und wartungsarm heizen
„Der Betrieb ist derart zuverlässig und die Bedienung einfach, dass ich manchmal vergesse, dass ich überhaupt eine Heizung habe“, so Stefan Schlüter. Aus diesem Grund hat er am Ventilatorgitter des Außengeräts einen kleinen Propeller befestigt, denn „das Gerät arbeitet so leise, dass ich mich oft frage, ob es überhaupt angeschaltet ist. Das drehende Propellerrad zeigt mir dann, dass die Wärmepumpe läuft“, lacht er.
Zusätzlich überzeugen Wärmepumpen im Vergleich zu Öl- oder Gasheizungen durch einen geringen Wartungs- und Instandhaltungsbedarf. Das liegt daran, dass Wärmepumpen ohne Verbrennung von fossilen Rohstoffen arbeiten, was weniger Verschmutzungen und Emissionen zur Folge hat. Doch auch hier gilt: Ordnungsgemäße Wartung und Instandhaltung sorgen für einen reibungslosen und effizienten Betrieb. Damit wird die Lebensdauer der Wärmepumpe verlängert und langfristig Geld eingespart. Dass Wärmepumpen genauso langlebig sind wie fossile Heizungen, kann auch Achim Zeller, Geschäftsführer der Athoka GmbH aus Herten, bestätigen. Sein Team hat damals die Wärmepumpe bei Stefan Schlüter eingebaut: „Die meisten Wärmepumpen, die wir seit 2006/2007 eingebaut haben, laufen nach wie vor verlässlich und effizient.“
Wärmepumpe – eine ausgereifte Heiztechnologie mit langer Geschichte
Stefan Schlüter war 2008 zwar einer der ersten Hauseigentümer in Deutschland, der eine Luft-Wasser-Wärmepumpe Daikin Altherma für Einfamilienhäuser installierte. Die Wärmepumpentechnologie an sich hat jedoch eine viel längere Geschichte als oft angenommen. Sie ist heutzutage eine ausgereifte und in der Praxis millionenfach erprobte Technologie.
Der Einsatz größerer Wärmepumpenanlagen zum Beheizen von Gebäuden gilt als Meilenstein in der Geschichte der Wärmepumpe. Schon 1938 wurde in Zürich das Rathaus mit einer Wärmepumpe ausgestattet. Und auch Daikin hat jahrzehntelange Erfahrung in der Entwicklung und Herstellung von Wärmepumpen- und Klimalösungen: Im Jahr 1958 brachte Daikin die erste Fensterklimaanlage für Wohngebäude auf den Markt. 1967 stellte Daikin die erste auf Wärmepumpentechnologie basierende Klimaanlage vor.
Zu einem Zeitpunkt als der Heizungsmarkt hauptsächlich mit fossilen Heizungen bedient wurde, nutzte Daikin sein Fachwissen und entwickelte die Luft-Wasser-Wärmepumpe Daikin Altherma. Seit der Markteinführung im Jahr 2006 bietet Daikin Hausbesitzern damit eine einfache und nachhaltige Heizungslösung. Mittlerweile ist Daikin Altherma mit 1,2 Millionen installierten Geräten die meistverkaufte wassergeführte Wärmepumpenmarke Europas. Die Produktpalette wurde stetig erweitert: verschiedene Produktgruppen für Neu- und Altbau decken mit unterschiedlichen Leistungsstärken und spezifischen Vorteilen ein breites Einsatzspektrum im privaten Ein- und Zweifamilienhausbau ab.
Blick in die Gegenwart – smarte Steuerung
Auch Stefan Schlüter weiß, dass sich Wärmepumpen weiterentwickelt haben: „Die Systeme von 2008 können vieles nicht, was Wärmepumpen heute können: Ich wäre zum Beispiel über eine Anbindung meiner Wärmepumpe an das Internet froh. Sollte ich in naher Zukunft die Wärmepumpe doch mal austauschen müssen, dann kann mir das neue Gerät diesen Wunsch erfüllen.“ Moderne Daikin Altherma Wärmepumpen können einfach und intuitiv mit der benutzerfreundlichen Onecta App ganz bequem mit dem Smartphone gesteuert werden – egal ob von Zuhause oder unterwegs. Mit der App können Temperaturzeitpläne programmiert sowie der Energieverbrauch nachvollzogen werden. Die Onecta App ermöglicht eine Sprachsteuerung, die mit Smart-Home-Systemen wie Google Assistant oder Amazon Alexa kompatibel ist.
Das Endergebnis
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